Christian Harder
Musiker,Performer,Produzent Christian Harder kennt man als den ökumenischen Gottesraver in
engelsgleicher Gestalt auf Wonder, ider als
produzierender Irrwisch vom letzten Mediengruppe Telekommander Album der
als Kid den bitteren Geschmack der Kommerzpoperze kosten wollen musste,
hier vor allem Gerüstbau-Experte auftritt wenn es darum geht, im
Muskel-T-Shirt ein paar anständige Patterns in den Park zu stellen, und der eigenenStimme mit
einem mutigen Tremolo entgegenzutreten.
Xtian Harder was created in the year 2036 at HackMech Laboratories. He was the prototype of a new generation of singer songrider with enhanced rhyming inflammabilities, fluent in over 10,654 common languages and looking astonishingly real. Being said to have an iq over 2 half baked breads, he was the portruding speerspitze of technological progression.
Due to a minor explosion the world went down in 2043 when young christian scientist, Dr. Infamous tested the correct functioning of his timespace-bender. The few surviving people lived happily ever after. Unfortunately little guinea-pig Xtian Harder X. was sent back into the year 1988 where he took the shape and place of a child within the monarchic house of Stauffenberg-Hohenzollern. His plans to rejoin his timeline vanished when he realised he aered half of germany. Lucky him. Having that much money and glory on his side, no troubles could blind his life and so he went to seek new adventures in hi-fi.
It was a long and exhausting journey until he met Moritz Love and Viktor Marek, the soil and the water of the boy group sound. Ever since they walk their way together, being like siamese brain twins or worse: triamese train triplets. Haha. However, most of the new record was recorded in Xtians record breaking aristocratic home castle of Beugenbollern where in plain sight of some of the most astonishing creatures nature has ever thought out, Xtian X. gets his freakiest ideas. Being the oldschool guy he is, he refuses to work with modern technology and carves sequences into marble stones which are used for the 9867-cubic-yards-wide mechanical device he calls „hit machine“ and works -very simply said- like a hurdy-gurdy.
Also he likes long hypotactic sentences and, when there is nobody around, who, if seeing stuff like this could easily tell someone about it, occasionally tries to walk on his feet.
"Popland" heißt ein Stück auf Christian Harders Debüt "Goodbye Monkey Gravity". Treffender kann Harder sein bisheriges musikalisches Schaffen kaum beschreiben, tummelte er sich doch in allerlei elektronischen Gefilden und war dort als Produzent und selbst als Musiker unterwegs, blieb dem Grundsatz der Poppigkeit aber immer treu.
Aus der tiefen Provinz in Westfalen zieht es ihn 1999 nach Hamburg. Unten am Hafen im legendären Golden Pudel Klub findet er schnell Gleichgesinnte in Sachen (Pop)-Musikverrücktheit. Aktionen wie jene, in der er im Partytaumel seiner ersten Live-Performance eine halbnackte Britney Spears an ein Kreuz nagelte, verschaffen ihm natürlich schnell Respekt und einen guten Namen in der Hamburger Elektro-Szene. In den folgenden Jahren veröffentlicht er unter den Pseudonymen Kandisquer, The Hypnotoad und Kid Quesran auf Labels wie Blaou, Enduro oder Lado.
Sein größter Schlag gelingt ihm, als er zuerst als The Hypnotoad auf einem kleinen Berliner Label die 7inch "Pogo gegen das Böse" veröffentlicht. Darauf findet sich der Song "his Feeling", der mit einem Sample aus dem gleichnamigen Song der holländischen Band Earth & Fire verschönert wird. Kurz darauf lizenziert Universal den Song und Harder veröffentlicht ihn noch mal unter dem Namen Kid Q. Was er nicht auf der Rechnung hat ist, dass kein Geringerer als die Jahrmarkts-Raver Scooter seine 7inch auch gehört haben, daraufhin die Sample-Idee dreist klauen und als ihren neuen Song "Weekend" verkaufen. Beide Songs werden dann beinahe zeitgleich veröffentlicht. Scooter schaffen es in die Top 5, Harder immerhin in die Top 20, was für einen Newcomer natürlich auch schon unter der Schublade "wahnsinniger Erfolg" zu verbuchen ist.
Nach dem kurzen Ausflug in die Welt, in der es um Zahlen geht, kümmert sich Harder dann doch lieber wieder um geistesverwandte Menschen und steht als Produzent für zwei EPs sowie das fantastischen Debüt-Album der Mediengruppe Telekommander hinter den Knöpfen. Außerdem betätigt er sich als gefragter Remixer für Acts wie Chelo Scotti (Ladomat), Pink Grease (Mute), Gladys Garcia (Freundinnen), Swayzak (K7) und natürlich der Mediengruppe.
Nebenbei findet er anscheinend noch genug Zeit, an seinen eigenen Ideen zu arbeiten. Ende September erscheint sein erfrischendes Debüt "Goodbye Monkey Gravity", das sich (wie könnte es anders sein) von Simon & Garfunkel bis zu Electro-Clash durch die Popgeschichte windet, dabei aber immer auf eigenen Füßen steht. Zum Glück verzichtet er dabei auf unaussprechliche Pseudonyme und greift auf seinen bürgerlichen Namen zurück.
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